Navigation

 

Gefördert duch

Logo der Volkswagen-Stiftung

Zielsetzung

In Deutschland gibt es aktuell erhebliche Informationslücken im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflege. Vor dem Hintergrund des sozio-demographischen Wandels ist dieses Thema von mehrfacher Relevanz, denn es berührt die Zukunft der Arbeitswelt ebenso wie die künftige Versorgung und Pflege älterer Menschen – beides Bereiche, die vor besonderen Herausforderungen stehen.

Auch sind Fragen der innerfamiliären Arbeits- und Rollenverteilung und damit übergeordnete Fragen der Gleichstellung berührt. Gelingt es flächendeckend, die Erwerbstätigkeit und Pflege erfolgreich zu vereinbaren, so kann dies nicht nur zum Erhalt und zur Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit und Produktivkraft eines insgesamt alternden Erwerbspersonenpotenzials beitragen, sondern auch zur Sicherstellung der häuslichen Versorgung und Pflege einer demographisch bedingt wachsenden Zahl von älteren Menschen.

Das Projekt möchte Vorschläge zur sozialpolitisch wie fachlich angemessenen Lösung der „neuen Variante der alten Vereinbarkeitsproblematik“ erarbeiten. Dabei wollen wir uns der Fragestellung aus zwei Perspektiven zuwenden:

Die Untersuchung vergleicht individuelle und betriebliche Vereinbarungsstrategien in vier europäischen Ländern (Deutschland, Großbritannien, Italien, Polen).